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Einlagen für Arbeits- und Sicherheitsschuhe: Das müssen Sie wissen

Einlagen für Arbeits- und Sicherheitsschuhe: Das müssen Sie wissen

Wer im Job Sicherheitsschuhe trägt, gleichzeitig aber auch Einlagen für ein schmerzfreies Gehen und Stehen nutzen möchte, muss beim Kauf der Schuhe einiges beachten. Denn die DGUV Regel 112-191 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung formuliert klare Richtlinien und Vorgaben für die orthopädische Anpassung von Sicherheitsschuhen. So ist u. a. vorgeschrieben, dass orthopädische Einlagen nur in Kombination mit einer gültigen Baumusterprüfung in Sicherheitsschuhen verwendet werden dürfen. Ziel dieser Regelung ist es sicherzustellen, dass der Sicherheitsschuh auch mit einer Einlage noch seine antistatischen Eigenschaften oder die vorgeschriebene Resthöhe der Schutzkappen behält.

Sicherheitsschuhe: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Ob ein Sicherheitsschuh für die Verwendung mit orthopädischen Einlagen zugelassen ist, verrät die entsprechende „DGUV 112-191“-Kennzeichnung auf der Packung oder am Schuh. Fehlt diese Kennzeichnung, sind die Schuhe nicht zertifiziert und damit auch nicht für orthopädische Einlagen oder Schuhzurichtungen zugelassen. Im Zweifelsfall berät Sie Ihr Fachgeschäft für Orthopädieschuhtechnik gerne zur Wahl geeigneter Schuhmodelle.

Orthopädische Einlagen einfach in vorhandene Arbeits- oder Sicherheitsschuhe legen: Das geht nicht!

Auch wenn Sie Sicherheitsschuhe besitzen, die das DGUV-Kennzeichen tragen, bedeutet dies nicht, dass Ihre orthopädischen Einlagen automatisch mit diesen Schuhen verwendbar sind. Einlagen und Sicherheitsschuhe bilden eine funktionelle Einheit und werden zusammen zertifiziert. Ist dies nicht der Fall, erlischt die Sicherheitsklassifizierung der Schuhe. Sie riskieren damit, dass Ihre Füße bei einem Arbeitsunfall nicht mehr ausreichend geschützt sind, Sie unter Umständen schwere Verletzungen erleiden und Sie zudem eine Teilschuld trifft.

In drei Schritten zur passenden Einlage für Ihre Sicherheitsschuhe

  1. Kaufen Sie Sicherheitsschuhe nur mit entsprechender „DGUV 112-191“-Kennzeichnung.
    2. Gehen Sie mit Ihrem Einlagenrezept vom Orthopäden in Ihr Fachgeschäft für Orthopädieschuhtechnik.
  2. Der Orthopädieschuhmacher sorgt dafür, dass Ihre individuellen orthopädischen Einlagen in Übereinstimmung mit Ihren Schuhen gefertigt werden.

Ihr Fachgeschäft für Orthopädieschuhtechnik ist auf die Versorgung mit Einlagen für Sicherheitsschuhe spezialisiert. Lassen Sie sich umfassend beraten, für welche Schuhhersteller und -modelle die jeweiligen Einlagen zugelassen sind – es geht um Ihre Gesundheit und Sicherheit!